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Diffamierungskampagne gegen Eva Herman

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Die Zerstörungskraft der "freien" Presse!

Die Pressekonferenz am 06.09.2007 zu Eva Hermans Buch "Das Prinzip Arche Noah - warum wir die Familie retten müssen" wurde zur medialen Schlammschlacht aufbereitet. Quer durch die Presselandschaft wurde Herman für ihre Aussage "abgewatscht". Für ein Zitat, welches aus dem Zusammenhang gerissen war und einen Bezug zu einer politisch rechten Gesinnung suggerieren soll.
In der Folge nimmt auch der NDR dies zum Anlass Eva Herman zu kündigen!

Am 28.7.2009 urteilte nun das Oberlandesgericht Köln für Herman und untersagt somit der Springerpresse die weitere Verbreitung des falschen Zitats.

Stein des Anstosses
Hermans' aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat:
“Da sei vieles sehr schlecht gewesen, zum Beispiel Adolf Hitler, aber einiges eben auch sehr gut. Zum Beispiel die Wertschätzung der Mutter.”
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Im Zusammenhang:
"Wir müssen den Familien Entlastung und nicht Belastung zumuten und müssen auch ‘ne Gerechtigkeit schaffen zwischen kinderlosen und kinderreichen Familien. Und wir müssen vor allem das Bild der Mutter in Deutschland auch wieder wertschätzen lernen, das leider ja mit dem Nationalsozialismus und der darauf folgenden 68er Bewegung abgeschafft wurde. Mit den 68ern wurde damals praktisch alles das alles, was wir an Werten hatten, es war ‘ne grausame Zeit, das war ein völlig durchgeknallter, hochgefährlicher Politiker, der das deutsche Volk ins Verderben geführt hat, das wissen wir alle, aber es ist damals eben auch das, was gut war, und das sind Werte, das sind Kinder, das sind Mütter, das sind Familien, das ist Zusammenhalt - das wurde abgeschafft. "

Während dieses Zitat darauf abzielt, Herman in eine rechte Ecke zu drängen, betont Herman, sie habe in Wahrheit sowohl im Verlauf der Pressekonferenz als auch bei anderen öffentlichen Auftritten stets deutlich gemacht, dass sie den Nationalsozialismus verabscheue.

Höhepunkt des medialen Zerfleischungsaktes dieser Frau war der Rauswurf aus Kerners Talkshow am 09.10.2007.

Zu "Gast" bei Kerner

Die Talkshow nochmals anschauen

Eva Herman :: Teil 1 - Eva Herman bei Kerner  

Herman bei Kerner Teil 2
Herman bei Kerner Teil 5

Teil 3, 4 und 6 sind leider nicht mehr auffindbar. 

Tolle Gäste hatte Kerne für diesen Abend eingeladen. Fünf gegen Eine und Kerner wird nicht nicht müde immer wieder auf der gleichen Frage rumzureiten. Der bestellte Experte, Historiker Prof. Wolfgang Wippermann, ein Profi auf dem Gebiet der Verschwörungstheorien, welcher Herman Verschwörungswahn wegen der zurückgehaltenen Filmaufnahmen vorwirft, ist ein weiteres Glanzlicht dieser "Show". Hier hat sich Wippermann nahtlos in eine "Verschwörung" gegen Herman eingereiht und wirft ihr vor, Nationalsozialismus und Konservatismus zu verwechseln. Dass sie den Nationalsozialismus nicht hoch gehalten hat, will auch er nicht verstehen. Es scheint, als hätte sich auch der "Spezialist" nicht weiter mit Herman und ihrem Zitat beschäftigt, sondern betet seinen zurecht gelegten Text runter.  Dass der gute Professor Wippermann ihr auch noch eine verschwörungtheoretische Ader anhängen möchte, trifft ebenfalls eines seiner "Spezialgbiete". Herman verlangte nämlich von RTL die Herausgabe des Bandes, dem der Sender aber nicht nach kam. Umso verwunderlicher ist es, dass von dem gekürzten Zitat sehr wohl Filmaufnahmen existieren, diese sogar bei Kerner vorgespielt werden. Und eine längere Version soll nicht vorhanden sein? Und wenn, warum weigert man sich diese zur Entlastung frei zu geben?  Umso niederträchtiger ist es von Wippermann, dies als Verschwörungstheorie abzustempeln. Aber so funktioniert das! Ein ärmliches Schauspiel!
Da nutzt Wippermanns "Lob" auch nichts mehr, dass Hermans Ausspruch nun "Examens-Prüfungsfach" geworden ist. Öhm ... Herr Professor, Sie haben daraus gleich ein ganzes Fach gemacht? 

Und wie billig ist es von Kerner ihr vorzuwerfen,  von einer "Gleichschaltung der Presse" zu reden?!?!?! Wobei der Herr Historiker nichts besseres zu tun hat, als in den Chor einzustimmen, dass dies "natürlich" ein nationalsozialistischer Begriff sei. Da platzt einem doch die Hutschnur! Als hätte es das im Sozialismus nicht gegeben. Gleichschaltung der Presse ist eher ein Kennzeichen einer diktatorischen Regierungsform.

Wie wir ja nun wissen, ist das Oberlandesgericht Köln zu der Auffassung gelangt, dass das gebrachte Zitat so nicht gegen Herman angewendet werden durfte. Und zu dieser Erkenntnis kommt niemand in der hoch gepriesenen Mainstreampresse? Komisch, dort sitzen auch schlaue Leute mit Urteilsvermögen, aber sie berichten nur in eine Richtung. Liegt es da nicht nahe von Gleichschaltung zu sprechen, auch wenn hier kein Diktator seine Finger im Spiel hat? Vielleicht diktiert hier der Markt, die Verkaufszahlen, das Geld?!?!?!

Und was ist mit Kerners Bemerkung, Herman wäre bei Kardinal Mixa in die Lehre gegangen?? Gehört in die Kategorie Unterstellung, Suggestion und den Versuch Herman lächerlich zu machen. Ein Lob muss man Herman hier aussprechen: Sie reagiert äußerst souverän und lässt sich nicht auf die Palme bringen. Respekt!

Diffamierungen, Unterstellungen, üble Anspielungen. Ach, und Autobahnen, das haben wir hier gelernt, das geht mal überhaupt nicht! Ist ja klar! Es macht halt auch immer einen Unterschied "wer" ein Argument bringt.

Was hat Eva Herman daraus gelernt?

"Ich muss einfach lernen, dass man über den Verlauf unserer Geschichte nicht sprechen kann, ohne in Gefahr zu geraten."

Recht hat Sie!

 

Fernsehkritik zu Kerner und Herman

Fernsehkritk.TV bringt es auf den Punkt und zeigt die eine oder andere "gewollte" Schwachstelle im Verlauf der Talkrunde auf.

Kann man sich auch mal ansehen.  Andreas Schreyer fragt, was das alles noch mit Demokratie zu tun hat und bedankt sich für die viele Zustimmung , die er darauf hin erhalten hat.

Eva Herman gewinnt im Berufungsprozess gegen Axel-Springer-Verlag

Das OLG Köln hat dem Axel-Springer-Verlag verboten, die Moderatorin weiterhin falsch zu zitieren, wonach sie den Nationalsozialismus in Bezug auf die Mutterrolle  in Teilen gutgeheißen habe. Der Springer-Verlag muss nun eine Geldentschädigung von 25.000 Euro zahlen und in einer Veröffentlichung richtig stellen, dass Frau Herman die Äußerung so nicht getätigt hat (Urt. vom 28.7.2009 - 15 U 37/09).

 

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