Beispiel von gestellten Bildern zum Kaukasuskonflikt. Das Bild, von dem Stern behauptet es sei um die Welt gegangen, ist wohl retuschiert und vor allem - gestellt!
Propagandabilder um Emotionen zu wecken und den Gegner als Bösewicht darzustellen. PR-Agenturen erledigen solche Jobs im Handumdrehen. Nicht das erste Mal!

Dieses Bild verwendet der Stern für seinen Rückblick - Georgien ein Jahr danach.
![]() ![]() | Auf der Website www.tlaxcala.es gibt es folgenden aufschlussreichen Bilder zu sehen.
Wenn man das so sieht drängt sich förmlich der Verdacht auf, dass es sich dabei um gestellte Bilder handelt. Das Bild von Stern wurde zusätzlich noch schön retuschiert. Das ist also der viel gepriesene objektive Journalismus? Als Propagandabild zur Schürung von Emotionen ist es wohl besser geeignet und auch sicherlich aus diesem Zweck aufgenommen und "verbessert" worden. Besonders wenn Bilder "um die Welt" gehen, ist Vorsicht angebracht. Es wäre nicht das erste Mal, dass gezielt PR-Agenturen für das richtige "Marketing" eines Krieges sorgen |
![]() ![]() | www.tlaxcala.es hat das linke Foto bei Reuters gefunden. Dort liest man folgenden Text Markante Punkte sind von tlaxcala markiert worden. Besonders interessant ist dabei der Abstand zwischen dem Toten und dem Bordstein. Im nächsten Bild ist dieser nämlich deutlich größer. Das wirkt dann natürlich wie aus dem echten Leben! Es bleibt die Frage, ob so etablierte Blätter wie Stern und Spiegel so blauäugig sind und alles übernehmen was nach Sensation und Auflage riecht, oder ob sie ganz genau wissen, daß sie mithelfen gezielt Kriegspropaganda zu verbreiten. Als Profis sollten sie eigentlich wissen , wie der Hase läuf! |
Bei stern.de kann man folgendes lesen:
Aus Bildern wird Propaganda
Es sind zwei Fotos, denen Sofia Muradowi und Zaza Rasmadze ihre Berühmtheit verdanken. Beide aufgenommen am 12. August vergangenen Jahres gegen 11:30 Uhr vormittags, wenige Minuten, nachdem eine russische Rakete in ihr Wohnviertel in der georgischen Kleinstadt Gori einschlug. Russland und Georgien führten Krieg um die kleine armselige Separatistenprovinz Südossetien. Das eine Bild zeigt, wie Sofia mit blutverschmiertem Gesicht hilflos in den Trümmern ihres Hauses sitzt. Auf dem anderen hält Zaza Rasmadze seinen toten Bruder im Arm, den Mund aufgerissen zu einem verzweifelten Schrei. Die Fotos entstanden keine zehn Meter voneinander entfernt.
Erst erschienen sie weltweit in den Zeitungen. Dann ließ Georgiens Regierung sie auf Plakate drucken. Bald gab es in der Hauptstadt Tiflis keine Straße mehr, in der Sofias und Zazas Gesichter nicht zu sehen waren. Unter jedem Bild stand: "Stop Russia!" Für Georgiens Präsident Michail Saakaschwili, der als Genie in Sachen PR gilt, waren diese Fotos der Beweis dafür, dass allein Russland diesen Krieg verschuldet hat.
Wer noch meint, Russland hätte diesen Konflikt begonnen, der sollte sich das folgende Video anschauen
GEORGIEN - Wer hat angefangen?















